Montag, 8. April 2013

Schafeausflug am 2.4.


Am 2.4.2013 bin ich mit Minna zu den Schafen gefahren,zuerst haben wir auf noch jemand gewartet, aber die kam nicht, sie hat leider verschlafen, also dann ohne sie los, im Auto hab ich ein bisschen Musik gehört und sowas. Dann als wir da waren,ging Minna  mit Bruno und ich durfte mit Herrn Klinglers zu den Müttern, die Mütter haben schon ihre Lämmchen,es sind 36 Lämmchen,und die sind ziemlich Süß.
Ich ging dann noch zu Cony und Fleckchen , Fleckchen scheint vom Körper immer älter zu werden.

Dann kam Minna mit Bruno, Bruno wurde von der Leine befreit, Bruno kam dann ohne Leine zu mir, er wollte gucken wer ich bin, und ich bin weggerannt, Bruno ist mir hinterhergerannt, und ich hätte fast ein Herzinfakt bekommen. Das war ne riesen erfahrung.
Dann gingen Minna und ich zuerst zu den Lenauernschafen, ich hab mich nicht rein getraut,aber dann als Minna die andern abgelengt hat,damit ich zu Alma gehen kann, bin ich zu Alma gegangen,und Alma ist einfach weg gegangen,fand ich ziemlich fies von ihr. Aber dann gingen Minna und ich zu den Müttern,und den Lämmern,Frau Klingler hat gesagt dass ich Bonsais Kind ein Fläsch'chen geben darf.



Ich hab ihr dann ein Fläsch'chen gegeben.
Ich durfte sie sogar auf den Arm nehmen.
Gestreichelt hab ich sie auch.
Dann war ich noch ein bisschen bei Cony und Fleckchen.
Danach gingen wir auch.
Als ich zu hause war nahm ich ein schönen warmen Bad.
Das war auch der Ausflug.

Viele Grüße
Eure Cherry 

Bilder kommen noch.............

Sonntag, 10. März 2013

Wollfilzteppichschöpfungsergebnisse

Möchte sie nur noch zeigen, bevor sie morgen ihren "Schöpfern" zurückgegeben werden: die Wollfilzteppiche:


 "Irgendwas mit Graffity..." 
(hoffentlich nix Schlimmes... +_+)

 Ohne Titel. Vergessen zu fragen...

 Grrr, da lag eine Plastiktüte von....

 Frühling am Spielplatz

 "Lütfije...So heißt meine Mama!"

 Hier sind Mama und Papa mit drauf.

Herziges Katzengesicht.

Die weiße Wolle ist übrigens von Pauline. Das ist die Zarte, die oben auf dem Titel  vorne ins Bild schaut. Am 1. März wurde sie 10 Jahre alt. Da hat sie doch Glück gehabt bis jetzt, oder?? 

Neben ihr steht ihr Bruder Paul. Er ist am gleichen Tag geboren. Pauline und Paul sind sozusagen hochsensibel. Sie sind wunderbare Tiere und könnten beide noch einen zahlenden Schafspaten gebrauchen.... ; )) 

(30 Euro im Monat und ein Paar Socken im Jahr gratis. Aus der Wolle vom frohen Schaf. Und die Freude, etwas Gutes zu tun.) 

Hier sind die beiden im Sommer 2003, ihrem Geburtsjahr, auf dem damaligen Schafehof im Schafsgehege der LenauSchule zu sehen:


 Paul hinten, Pauline vorn, 
auf beiden Bildern.


 *******
 

Samstag, 9. März 2013

Kinder sind Philosophen

In der Schule habe ich diesen schönen Raum, die Wollwerkstatt. Dort findet der Wahlpflichtunterricht statt. Der ist aber nur für die 5. und 6. Klasse. Oft bleiben jüngere Kinder stehen und fragen: "Kann ich auch mal was mit der Wolle machen?" und dann sage ich ungern immer nein. Doch ich bekomme keinen zeitlichen Ausgleich dafür, das ist nicht vorgesehen.
Freitags habe ich vier Stunden Unterricht und die Aussicht aufs Wochenende. Damit kann ich der Schule etwas von dem, was sie an Unterstützung für die Schafe und die Wolle  gibt, zurückgeben.

Wir filzten Teppiche, und, wie immer beim handwerklichen Arbeiten, entsteht so eine Erzählstimmung, S. fragte mich zum Beispiel, ob ich es mag, Lehrerin zu sein.

Die Wolle riecht angenehm, man kann sie nur in großer Ruhe bearbeiten, man muss sich Zeit nehmen. In dieser Zeit kann sich etwas entwickeln, das man so nicht planen kann. Ein Gespräch zum Beispiel. Das ist auch das Schöne an der Wolle.



Kinder wollen eigentlich immer gerne etwas tun. Gerne würde ich mit ihnen auch werken, mit Holz arbeiten, aber nun ist da schon die Wolle. Sie ist die Verbindung zu den Schafen, und das schafft Zusammenhänge.
Was uns allen in unserer Gesellschaft fehlt, ist der Blick und der Sinn für die Zusammenhänge; sie bestehen, aber sie werden nicht gesehen.
Dadurch bleiben wir alle beschränkter als wir es nicht sein müssten.
Aber ohne diese Worte macht es auch einfach Freude, etwas zu schaffen, zum Beispiel diese Teppiche hier. Ganz fleißig arbeiten die Kinder daran, die Wollfasern zu verfilzen. "Du musst auf der Noppenfolie mit den Händen hin- und hergehen und die Wolle gut massieren."........ K. (hinten) plötzlich: "Ich massiere die Wolle, und die Wolle massiert mich."
Ich bin platt. Das ist hoch philosophisch. Zeige meine Begeisterung. Da meint sie: "Aber ich spür es doch, hier, an der Hand, wie mich die Wolle massiert.." Ich massiere die Wolle, und die Wolle massiert mich.

Diese Empfindung, das, was von der anderen Seite kommt, überhaupt zu spüren - und dem dann Worte geben zu können, nehme ich als ein Geschenk in mein Wochenende mit!



Also ehrlich: Welcher Erwachsene erlebt in seinem Berufsalltag solche schönen Momente, wo plötzlich ein Lichtstrahl durch den Raum geistert...Das gab's doch sicher nur im Hain Akademos damals, oder? Erlebt Ihr auch solche schönen Augenblicke, wo etwas aufblitzt? Wo plötzlich irgendetwas anwesend ist, was eine Art Hintergrund, Panorama, schafft, eine neue Dimension eröffnet, so dass man die Dinge voller erfassen kann? Diese Dimension war sicher vorher auch schon da, aber ziemlich gut verborgen.
Ja, im Lehrerzimmer, da hab ich das, glaube ich, noch nie erlebt, man möge mir verzeihen....Sorry, aber es ist so. Leider!
Mit der Gestaltung hatte noch nie jemand Probleme. Du stellst die farbige Wolle hin, wenn der Teppich angefilzt ist, und - flugs - bildet sich etwas Farbiges darauf. Schön, zu sehen, wie es entsteht.
 



F. legte ein Herz, aus dem wurde dann ein Katzengesicht.



Jetzt ist der Teppich fertig. Schön ist er geworden!



Die Antwort auf S.s Frage war: Ja!
*******

Dienstag, 5. März 2013

Wollwerkstatt Erstes Treffen mit der neuen Gruppe

 Liebe Lenauerinnen und Lenauer!
 
Das erste Treffen mit der Wahlpflichtgruppe heute früh. Alle sind sehr interessiert und so freundlich, dass es wirklich eine Freude ist, mit ihnen die ersten beiden Stunden zu verbringen. 



Wir beginnen mal mit den Bällchen wieder, zum Jonglieren. Innen sitzt das Gelbe eines Kinderüberraschungseies, gefüllt mit Vogelsand. Damit der Ball eine gewisse Schwere hat. Drumherum ist gefilzte Wolle.




Einer hat sich abgesetzt. Er will unbedingt weben! Es ist Burak, der Junge, der sich nach dem Fisch erkundigt hatte. Er kann schon weben, sagt er. Wir finden zum Glück einen schon bespannten Rahmen, gleich legt er los. Den Rest der beiden Stunden hörst und siehst Du nix mehr von ihm, voll konzentriert webt er mit äußerster Geschwindigkeit. "Möchtest Du es mit nach Hause nehmen und dort weiter weben?" Nein, möchte er nicht.  Aber jetzt, wo wir mit den Bällchen schon fast fertig sind, da könnte es auch ein Bällchen sein. "Nee, das ist jetzt zu spät. Magst Du noch ein wenig Wolle kämmen?" Ein Glück, er mag und kämmt gleich eine schöne Perücke, ganz selbständig. Sogar die Schraubzwinge weiß er zu handhaben! Das kommt selten vor.
 
Grüße Minna 

Muss mal die Bälle fotografieren und hier vorstellen. Sie sind sehr hübsch geworden. Ich freue mich sehr auf dieses Halbjahr mit der Gruppe in der Wollwerkstatt! :))

Sonntag, 24. Februar 2013

Die Wolle und der Fisch

Jetzt beginnt wieder ein neues Halbjahr mit neuen Kindern in der Wollwerkstatt. Ich freue mich schon auf sie. Drei Mädchen aus der 5. Klasse haben schon ganz lange gesagt, dass sie kommen wollen, und sie haben es wahr gemacht. Schön!

Dann kommt noch ein Junge, der vor drei Jahren sich zu dem letztverbliebenen Feuerschwanz aus dem Musikbereich, den ich zu mir in den Wollraum genommen hatte, vors Aquarium gesetzt hatte und dem bis dahin scheuen Fisch so viel Vertrauen gegeben hatte, dass der, SENSATION!, erstmalig seine Versteckhöhle verließ und sich zeigte, im Aquarium seine Runden schwamm.

Ich hätte mich sehr gefreut, wenn H. öfter mal gekommen wäre. Er ist ein ganz zarter Junge, sehr empfindsam, aber normalerweise meint er, es sei nicht cool, sich so zu zeigen. Bei dem Fisch konnte er das und es stellte sich auch etwas zwischen den beiden her. Doch dann drängte sich ein anderer, sehr dominanter Junge davor, der nur Blödsinn machte, und dann schickte ich den zweiten weg, und H. ging mit ihm. So fand die Sache über zwei Jahre lang keine Fortsetzung mehr ...

Das Aquarium ist nun bei mir zu Hause. In den Ferien, wenn die Schule geschlossen ist, ist es manchmal sehr schwer, die Fische angemessen zu pflegen. Ich dachte auch, der Fisch bekommt bei mir zu Hause, wo mehr "los" ist, mehr Vertrauen. Doch weit gefehlt! Nun habe ich ihn schon monatelang nicht mehr schwimmend gesehen, obwohl er alles genau beobachtet und mir jetzt über die Schulter ins Licht des Monitors hin zuschaut....Er ist allein in dem Aquarium, weil er alle, aber wirklich alle, die ich zu ihm setzte, aufs grausligste verstümmelte und zerriss. Jetzt habe ich ihn schon seit Jahren als Pensionär. Weggeben kann man ihn nicht, er würde nur Unheil anrichten, weil er so...sagen wir mal...brutal verhaltensgestört ist!

Wenn H. dann kommt, - ob ich den Fisch und das ganze Drumherum nochmal für ihn, für beide, umsetze??? Das kostet mich mindestens vier Stunden harte Arbeit... Aber es reizt mich ein wenig. Denn H., auch (auch??) ein sehr schwieriger Junge, sagte, er freut sich ein ganzkleinwenig auf die "Wolle", fragte gleich: "IST DER FISCH NOCH DA?"

Ich hatte immer Fische dort und auch einmal Mäuse. Aber DAS ist eine lange Geschichte. Ich hätte sie aufschreiben sollen...Die Kinder waren verrückt nach den Mäusen. Es war auch für viele die einzige Gelegenheit, Kontakt mit Tieren aufzunehmen.

Das muss ich mir alles überlegen. 

Manchmal werde ich gefragt, einfach so, ob wir mal was mit der Wolle zusammen machen. Von Kindern, die ich nur mal in der Pause oder auf dem Gang treffe. Und so kam es, dass wir letzten Freitag diese Handytaschen filzten, zwei Mädchen aus der A1, 2. Klasse sozusagen und ich. Es hat großen Spaß gemacht.

Das sind noch quasi Rohlinge. Morgen werde ich die Gummibänder am oberen Rand durchziehen, dann sind die Handytaschen fertig. Sie sind sehr liebevoll von der Idee und der Ausführung her angelegt. C. hat ihre für ihre Mama gemacht, Z., glaube ich, auch. Die Mädchen haben nämlich noch keine Handies. Gute Eltern!!!


Na ja, die linke Tasche ist von mir.  Die farbige Wolle ist gekauft, die rohweiße ist von unserem Schaf Pony, da weiß ich, dass das Tier es gut hat und habe Freude, wenn es seine Wolle für ein Produkt hergibt.

Schön ist es, wie beim Arbeiten die Wolle riecht; der Geruch der Wolle verbindet sich mit dem der Seife, und man kann danach noch stundenlang versonnen an den Händen schnuppern, selbst, wenn man die gut gewaschen hat, sie duften noch stundenlang so schön.

Am Freitag kommen K. und A. Sie haben auch gefragt und schon etwas angefangen. Das beenden wir dann.

Ich glaube, die ganz individuellen Handytaschen-Geschenke für ihre Mamas werden den beiden Mädchen C. und Z. sicher gut gefallen...und den Beschenkten dann hoffentlich auch!   : ))

*******

Sonntag, 17. Februar 2013

Neues vom "Schafsplaneten"

Liebe Lenauerinnen und liebe Lenauer!

Ist der letzte Besuch bei den Schafen schon so lange her? Aber ja: Drei Wochen! In diesen drei Wochen waren die Schäfer in Garz sehr schwer krank. Beide hatten nacheinander die Grippe und - wenn ich nicht helfen konnte, dann wollte ich auch nicht stören.

Gestern fuhren mein Mann und ich wieder hin, wir trafen zwei fröhliche Seniorinnen an, Conny und Fleckchen. Conny mit ihren großen Augen, wie stets, ganz wackelig aber sehr behutsam mit den alten Beinen - hat sie es doch fast durch den Winter in den Frühling hinein geschafft!!!

Man hätte ihr das nicht prophezeit...Was so ein eiserner Lebenswille alles schafft! Wie schön, dass Du noch da bist, Conny, alte Lenauerin!

 Hier ist ein Bild von Conny auf dem Lenauer Schafehof aus dem Jahr 2003:




Conny schaut, was in der Schaferaufe so für Heu ist, neben ihr eines ihrer Kinder, Paul oder Pauline. (2003)


 Dieses Bild zeigt Conny im März 2011 beim Genuss der Sonnenstrahlen.


Hier ist Conny im Januar 2012 zu sehen.


Die häufigste, mir gestellte Frage in den letzten Jahren: "Wie alt wird eigentlich ein Schaf?" --- Ja, EIGENTLICH, so zwanzig Jahre! Es ist aber auch schon ein Ding, dass es keiner weiß. Weil es alte Schafe kaum gibt. Warum? Na, das kann man sich denken. Jedenfalls genießt Conny ihr Leben, auch im Alter. Es ist ihr zu gönnen!

Auf der Weide:


Pony, geb. 2005


Hier sehr Ihr Pony 2005, 
E. und H. hatten vier Lämmchen vor dem Tode gerettet : )) 
und - hey - in die LenauSchule gebracht. :/


Dort versorgten wir sie erst einmal, die Kinder und wir zusammen rund um die Uhr - weißt Du noch Mert? Weißt Du noch, Sultan? Ihr habt ihnen doch immer die Flasche gegeben! Dann brachte E. sie nach Garz. Tüpfel starb nach der Kastration, Maria ist noch in der Garzer Herde, Maske wurde von Frau R. als Patenschaf adoptiert und Pony- er sprang mal zu uns rüber und lebt seitdem bei den Lenauern. Er hat keinen Paten. Obwohl er gut einen gebrauchen könnte - und meinen Geldbeutel würde das auch sehr entlasten... 30 Euro im Monat, und Pony ist Dein Patenschaf!

Das ist Ponies Wolle: Mit ihr filzen wir die Bälle und die Handytaschen:




Dann haben wir noch Petit Criu, er ist einer der ganz Zartbesaiteten der Herde, neben Paul, Pauline und Thilus. Paul und Pauline sind übrigens Connies und Thilus' Kinder:


 Er ist eine ganz zarte Seele und sehr anhänglich. Wenn alle anderen schon gegangen sind, weil es nichts mehr zu fressen gibt, dann sind Petit Criu (Criü!) und Pony immer noch da....


So sieht Crius Wolle aus...

 
Hier ist er noch einmal. Petit Criu, geb. 2009
So ein echter Lenauer ist er damit natürlich nicht.


Die "echten" Lenauer Schafe, die bis Dezember 2007 auf dem kleinen Hof der Schule standen, sind: Conny, Fleckchen, Paul, Pauline, Thilus, Nello, Milli, Fläumchen und Alma.

 Jetzt stelle ich noch einmal Paul vor:



Früher war er sehr, sehr scheu. Jetzt hat er Vertrauen gewonnen, wenn er die Personen länger kennt. So schnell kann man ihn nicht streicheln....



Ganz anders: Alma! Sie ist forsch und entdeckungsfreudig.




Hier seht Ihr sie damals mit Kindern auf dem Hof laufen.......



Hier schaut sie E. beim Graben zu...



Für Alma war das eine schöne Zeit. Für viele Kinder an der Lenauer Schule auch.


Oft werde ich gefragt: Warum gibt es die Schafe an der LenauSchule nicht mehr? Soll ich EHRLICH darauf antworten? Ich kann Euch sagen: An mir hat es nicht gelegen!

Herzliche Grüße
Minna

Samstag, 26. Januar 2013

Wintersonntag bei den Schafen

Hallo, liebe Lenauer!

Hier sind ein paar Bilder vom Besuch gestern bei den Schafen. Nachts war es minus 10 Grad Celsius gewesen, und auch am Tag war es noch sehr kalt.
Trotzdem waren alle guten Mutes und in sehr guter Verfassung.


 "Almchen", wie Frau B. immer sagt.

Obwohl den Lenauern ihr Stall verwehrt ist, frieren sie nicht. Sie haben um ihre Raufe herum viel Heu, das sie von unten wärmt. Auf dem Bild sieht man Alma, die vom Besuch sehr angetan ist.
Der Stall ist von den beiden Alten besetzt, die auch ein Stück Weide haben, das sie jeden Tag besuchen. Obwohl sie sehr klapprig aussehen, genießen sie den Winter draußen. Aber sie schlafen und liegen im Stall.
Gestern bekamen sie neues Württemberger Wiesenheu und Kraftfutter.

 

Conny genießt es, draußen zu sein, und es ist schön, wie sorgsam und liebevoll sie und Fleckchen von Familie K. gepflegt werden.

Hier noch einmal der Link. Die Schäferei hat auch ein Ferienhaus, das man mieten kann, und dann ist man ganz nah bei den Schafen....


Also, wie gesagt, alle Lenauer fühlen sich sehr wohl, das konnte man gestern sehen. Hier ein paar Eindrücke:



Pauline, die Sensible, beschaut sich alles ganz genau. Sie freut sich auf ihre stille Art über den Besuch. Sehr auf den Menschen bezogen, aber immer etwas auf der Hut. Nur, wenn man sehr lange bleibt, dann kommt sie, wenn alle anderen wieder weggegangen sind, und dann kann man sich lange mit ihr "unterhalten". Doch dazu war es gestern leider zu kalt.

Alma ist mehr so die Checkerin. Sie ist unglaublich verfressen und war gestern plötzlich bei Conny und Fleckchen auf der Weide, als die beiden Pellets, Kraftfutter, bekamen....Sie ist so durchtrieben. Ich musste sie wieder auf ihre Weide bekommen. Alma ist fürchterlich willensstark. Sie findet immer Wege, um sich vollzufressen, ein sehr ungewöhnliches und superintelligentes, sozusagen: hochbegabtes Schaf.


Pellets für Daphne. Daphne brummte immer ganz laut und gefährlich und versuchte stetig, Alma in die Seite zu beißen. Dabei tänzelte sie um sie herum wie ein Schafsbock das tut, wenn er sich paaren will.
Sie braucht wohl mal wieder etwas, das sie beschwichtigt. Denn sie verhält sich nicht wie eine Schafsdame, sondern eher wie ein Mann. Ernesto sagt, sie sei ein Zwitter, das sei ganz offensichtlich, dies bestätigte der alte Schäfer aus der Nachbarschaft. Im letzten Jahr war es genauso mit Daphne. Sie bekam ein homöopathisches Medikament, da wurde es besser mit ihr und sie war wieder verträglicher.
Was es alles gibt! Hier ist Daphne voller Erwartung, eine Hand voller Pellets zu bekommen.

 


Fläumchen. Sie fällt sonst durch einen besonders missmutigen Gesichtsausdruck auf, aber hier lächelt sie still in sich hinein...
 

Blick aus der Schafsperspektive...

 


Milli, "alte" Lenauerin, jahrelang auf dem kleinen Schafehof, Tochter von Fleckchen und Balou, den wir weggaben, weil er uns immer angegriffen hat und gefährlich wurde, geboren 2002. Sie ist ein Kampfschaf. Wenn man ihre Klauen schneiden will, wehrt sie sich so verbissen, dass man sie kaum festhalten kann. Und erst bei der Schur...Mich hat sie mal auf die Raufe geschmissen, so dass ich monatelang Schmerzen wegen einer Rippenprellung hatte...



Nello, ebenfalls 2002 geboren. Er hat eine Patin, Frau B., die die Schafe früher auf dem Schafehof gepflegt hat und die mit den Schülern immer den Stall ausmistete, ein Riesenspaß für die Kinder war das!

Eine Patenschaft kostet 30 Euro im Monat und man kann eine besondere Beziehung zu diesem Schaf entwickeln.
Ich sage Euch: Es lohnt sich!!!

 

 Nochmal Nello, der, wie man sehen kann, sehr zufrieden mit seinem Leben ist.

 

"Tiere sehen Dich an."

Nello zum Dritten mit seinem mächtigen Kopf. Er stand früher immer am Zaun und ließ sich liebend gern von den Kindern streicheln, ein wunderbares Schulschaf! So geduldig und freundlich mit  den Kindern war er stets!



Paul, vorn, und Pauline, die beiden vom Blog-Header. Paul ist so empfindsam wie sein Schwesterchen, sie sind oft zusammen. Vater ist Thilus, geb. 2002, Mutter ist Conny, geb. 1996. Von ihren Eltern haben sie diese intensive, zartbesaitete Art. Beide würden sich über Paten freuen...



Hier schaut uns Pony an. Pony ist eigentlich kein richtiger Lenauer. Er wurde von Ernesto mit drei anderen Lämmern 2005 gebracht, er hatte sie mit einer Bekannten zusammen vor dem Sterben gerettet und bei bei uns abgegeben.....Grrrrrrrrrrrrrrrr!!! : /

Die Kinder freuten sich, die Lämmchen waren niedlich. Es waren zwei Jungs und zwei Mädchen. Der eine Junge, Tüpfel,  starb bei der Kastration, das war sehr traurig gewesen; die Schwestern sind in der Herde der Alten Schäferei: Marie-Maske und Maria. Pony war da auch und sprang irgendwann zu den Lenauern rüber. Wir haben ihn dagelassen, er ist ein toller Typ und hatte einen Entschluss gefasst, sein Leben zu ändern. Das wollten wir anerkennen. So ist er dageblieben. Auch er sucht eine(n) Paten. 



Mit Ponys Wolle filzen wir die Handytaschen und die Jonglierbälle in der Schule.... Die Handytaschen sieht man links oben.



Einen Ballen Heu verstaute ich in der Raufe, Württemberger vom Vorjahr, und alle fielen darüber her. Das neue Württemberger bekamen Fleckchen und Conny in ihren Stall. Was im Stall noch übrig war, kam auch hier in die Raufe, und von da an waren wir sozusagen abgeschrieben. Wir durften gehen. Es war aber auch verdammt kalt, mussten uns aufwärmen gehen und bekamen einen schönen heißen Kaffee in der Schäferei.



Vorher waren wir noch mit Bruno, dem Hofhund, den langen Spaziergang machen, ohne den Bruno uns wohl den ganzen Aufenthalt lang die Ohren vollbellen würde. Aber. Dieser Spaziergang im schönen weiten Brandenburger Land, der ist für uns Berliner doch eine reine Wohltat, nicht wahr?
So waren alle zufrieden.
Mein Mann und ich, wir hatten einen schönen Tag bei den Lenauer Schafen im Brandenburger Land verbracht und können Euch davon berichten.


 

Mit diesem schönen Bild verabschiede ich mich von Euch und wünsche Euch einen wunderschönen Sonntag in Berlin! Fangt morgen die Schulwoche gut an!


 
Zu Marie-Maske, Maria, Bonsai, Pamuk und Cognac in der anderen Herde wäre ich sehr gern gegangen. Wir wollten Fotos von Marie machen, damit Frau R., ihre Patin, sehen kann, wie gut es ihr geht! Doch als wir an die Weide kamen, da sahen wir erst einmal gar nichts, und dann, kilometerweit entfernt, ein paar Punkte. Das sah so schön aus, dass wir sie nicht stören wollten. Sicher genossen sie das schöne Licht, die Weite und waren zufrieden.

So machten wir uns nicht bemerkbar. Schade, liebe Frau R., eigentlich hatten wir ein paar Fotos von Marie machen wollen... Ein anderes Mal also. Versprochen! : )

Herzliche Grüße an alle Lenauer!
Eure "Minna"

P.S. Es war ein Samstag. Aber "Wintersonntag" klingt einfach besser....